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Auf der Suche nach Fidel Castros Zigarren: Heinz Sablatnig ermittelt wieder.

Auf der Suche nach Fidel Castros Zigarren: Heinz Sablatnig ermittelt wieder.

 

Das monotone Brummen seines VW Corrado harmonierte mit dem Gefühl der Leere in Heinz Sablatnigs Kopf, als er um 5.50 Uhr auf der Villacher Straße stadtauswärts fuhr.

Die Sonne ging gerade auf, die Himmelsbläue wurde intensiver. Heinz fragte sich, wann er das letzte Mal so wenig Verkehr auf dieser Straße erlebt hatte. Und er fragte sich, was Direktor Oberhofer dazu bewogen haben mochte, ihn um diese frühe Uhrzeit treffen zu wollen.

 

Eines von Sablatnigs Problemen heißt Oberhofer. Dieser ist Direktor bei der Fiducia-Versicherungsgesellschaft und Heinz’ potentester Auftraggeber, doch er behandelt ihn wie

sein Privateigentum. Aber Geld stinkt nicht – im Gegensatz zu so manchem Versicherungsbetrug, den Heinz aufdecken soll.

Der konkrete Fall bringt karibisches Flair an die Gestade von Österreichs schönster Badewanne. Es geht um eine Kiste Zigarren, Unikate, die sich einstmals im Privatbesitz des kubanischen Revolutionsführers Fidel Castro befunden hatten und deswegen unter Sammlern einen ungeheuren Kurswert haben. Die Zigarren waren über Umwege in die Wörthersee-Villa eines Industriellen gelangt, von dem sie schließlich geraubt wurden. Der Räuber Guido Raunjak wurde zwar gefasst, doch die Beute blieb verschwunden. Ein Umstand, der die Fiducia-Versicherungsgesellschaft teuer zu stehen kam, immerhin waren die Zigarren bei ihr mit 590.000 Euro gegen Diebstahl versichert.

Heute, 13 Jahre später, will der Sohn des damals Beraubten das Geld an die Fiducia zurückzahlen, wenn diese ihm die Zigarren wiederbeschafft. Ein günstiger Zeitpunkt, denn Raunjak wird auf freien Fuß gesetzt und begibt sich auf die Suche nach den Zigarren.

 

„Nicht er hat die Beute versteckt, sondern seine Freundin, eine junge Frau namens

Simone Bretgeber, Tochter eines wohlhabenden Hauses in Pörtschach. Sie hat vor der

Villa Schilling gewartet und den geraubten Gegenstand von Raunjak und Meißler

übernommen, bevor die beiden geflohen sind. (...) Um es kurz zu machen, der

geraubte Gegenstand ist nie gefunden worden und Simone hat bis zu ihrem Tod

abgestritten, auch nur irgendetwas mit dem Raub zu tun gehabt zu haben.“

 

In Simone Bretgebers Nachlass finden sich rätselhafte Kunstwerke, doch auch jahrelange

polizeiliche Ermittlungen erbrachten keinen Hinweis auf das Versteck der Zigarren. Deshalb

setzt sich Heinz Sablatnig auf Guido Raunjaks Fährte – doch auch dieser scheint zunächst

nicht zu wissen, wo er suchen soll.

Sablatnig beginnt seine Recherchen auf der Fete Blanche in Pörtschach am Wörthersee und

im Klinikum Klagenfurt. Die erste richtig heiße Spur bekommt er, als er Raunjak am Grab von

Simone Bretgeber beobachtet. Ab da beginnt eine mörderische Jagd, die von einer

aufgelassenen Yacht-Werft bei Maria Wörth über den Klagenfurter Friedelstrand und Velden

bis in eine verlassen vor sich hindämmernde See-Villa nahe Bad Saag führt und bei der die

beiden Kontrahenten immer abwechselnd die Nase vorn haben – zu tief in den

Angelegenheiten des jeweils anderen, um von diesem ignoriert werden zu können.

 

Ich präsentiere das Buch am Dienstag, den 5. Juli um 19 Uhr im Schloss Leonstain in

Pörtschach am Wörthersee. Details dazu hier.

 

Wer das Buch lesen, aber nicht kaufen möchte, hat die Chance, es zu gewinnen. Am Freitag,

den 10. Juni 2016 startet auf Lovelybooks die Verlosung von 25 Exemplaren, daran

anschließend beginnt eine Leserunde. Details dazu hier. Ein herzliches Dankeschön an dieser

Stelle an den Haymon Verlag für das Zurverfügungstellen der Bücher.

 

Ich wünsche euch allen spannende Unterhaltung mit „Wörthersee mortale“ und freue mich

über jede qualifizierte Rückmeldung, je kritischer, umso besser!

 

Details zum Buch

 

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Haymon-Verlag, Innsbruck 2016
224 Seiten
 
Jetzt bestellen auf Amazon: "Wörthersee mortale"