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Als Schriftsteller geboren Im Jahr 1973 erblickte ich das Licht dieser Welt. Meine Liebe zur deutschen Sprache war angeboren: Im Alter von fünf Jahren lernte ich lesen, mit sechs Jahren schreiben. Spätestens mit sieben entstanden meine erste Gedichte und mit acht Jahren faßte ich den Entschluß, Schriftsteller zu werden. weiterführende Links: Downloads: Bis dahin war es allerdings noch ein weiter Weg. Zunächst hatte ich alle Fäuste voll zu tun, mich gegen meine Altersgenossen durchzusetzen. In diesem Leben, und das wurde mir schnell klar, wurde mir nichts geschenkt: Der Rohheit der Treibacher Arbeiterkinder folgte eine schwierige Pubertät in St. Veit/Glan, in der sich das Einzelgängertum als beste Überlebensstrategie für mich herausstellte. Reisen war seit meiner Geburt ein großes Thema in meinem Leben. Neben zahlreichen Ausflügen mit meinen Eltern in diverse Nachbarländer, unternahm ich im zarten Alter von 13 Jahren mit meiner Taufpatin eine Reise durch Westafrika und ein Jahr später durch Thailand. Wilde Geschichten entstanden in der Freizeit zwischen Schule und Sport. Gedichte der Zerrissenheit der Jugend und Gewaltphantasien, ausgedrückt im Leben und eingedrückt im Papier durch die Typen einer Schreibmaschine. Aber nicht nur literarisch lotete ich meine Grenzen aus: Auf der Suche nach mir selbst versuchte ich mich beim Klettern, Paragleiten, Motorradfahren, Tae Kwon Do uvm. Doch den erste wirkliche Schritt in Richtung eigenes Leben wagte ich erst mit 21 Jahren: Ich meldete mich freiwillig zu den Vereinten Nationen, um acht Monate Dienst auf den Golanhöhen abzuleisten, in der Waffenstillstandslinie zwischen Israel und Syrien. 1996 kam ich mit meiner heutigen Frau Elke zusammen. In Ihrer Ruhe, Sanftmut und Geduld fand mein ungestümer, launischer Charakter den nötigen Gegenpol, der aus mir erst einen vollständigen Menschen machte. Da auch Elke ein reiselustiger Mensch ist, kamen wir in den folgenden Jahre viel herum. Neben zahlreichen europäischen Destinationen zog es uns in die Vereinigten Staaten von Amerika, in die Vereinigten Staaten von Mexiko und vor allem nach Südamerika, da meine Tante in Peru lebte, wo wir sie mehrmals besuchten. Seit meinem achten Lebensjahr hatte ich den Traum von der Schriftstellerei nicht mehr aufgegeben, doch erschien er mir immer nur als ein Wunschziel, als etwas, von dem man nicht leben konnte und das man bestenfalls nebenher, langsam entwickeln konnte. Nach Ende seines Hauptstudiums stürzte ich mich kopfüber in die Arbeit, weder Zeit noch Energie blieben für andere Dinge frei. Psychosomatische Störungen führten zu mehrmaligen Berufswechseln innerhalb nur weniger Jahre, immer mit dem Gefühl verbunden, daß irgend etwas nicht stimmte. Ihren Zenit erreichte diese Entwicklung im Jahr 2005, als mein Körper mich endgültig in meiner Arbeit blockierte. Da wußte ich, daß ich an einem Scheidepunkt meines Lebens angelangt war. Von nun an wollte ich es umgekehrt machen: Das Schreiben als Hauptberuf, alles andere nebenher - Nägel mit Köpfen. Seit dem 1. Mai 2006 bin ich freiberuflicher Texter und Schriftsteller. Mehr denn je zuvor lehne ich es ab, Zukunftsprognosen zu stellen. Was geschehen soll, das geschieht. | |
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