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Heft 4: Giftschwestern Ein Fremder in Maske und Kostüm taucht scheinbar aus dem Nichts auf und schlichtet gewaltsam eine nächtliche Schlägerei in der Klagenfurter Herrengasse. Dabei ruft er immer wieder ein Wort: „Giga!“ Kurze Zeit später ruft ein Einbruchsalarm eine Polizei-Streife zum Reptilienzoo Happ. Doch der Einbrecher, der ein Fenster eingeschlagen und eine Giftschlange gestohlen hat, ist bereits weg.
Hubert Pogatschnig ist indessen schwer in Jutta verliebt. Seit zwei Wochen verbringt er jede freie Minute mit ihr. Im Alltag ist er unkonzentriert, nachlässig und wie in Trance. Nichts außer seiner Liebe scheint ihn zu interessieren, auch kein Kriminalfall. Doch Jutta ist von seinem Hobby, dem Aufklären von Kapitalverbrechen, fasziniert und wünscht sich, daß er die aktuellen Ereignisse aufklärt. Für sie. Pogatschnig verspricht es.
Gerade rechtzeitig, denn der ‚Maskenmann’ schlägt wieder zu: Er diszipliniert „Giga!“-rufend einige Jugendliche, die im Schillerpark nächtens heimlich Alkohol trinken.
In derselben Nacht wird ein blutüberströmter Mann am Heiligengeistplatz gefunden. Sein Zustand läßt vermuten, daß er das Opfer einer Schlägerei geworden ist. Im Delirium sagt er nur ein Wort: „Giga“.
Gruppeninspektor Leopold Ogris befragt den Mann am Morgen danach und dieser gibt an, er hätte sich seine Verletzungen durch einen komplizierten Sturz im Rausch zugezogen. Die Geschichte ist so unglaubwürdig, daß sie der Gruppeninspektor nicht glaubt. Pogatschnig und Melischnig besuchen Helga Happ. Diese erzählt, die gestohlene Gabunviper sei nur „Gast“ in ihrem Zoo gewesen, nachdem die Polizei das Tier seinem verantwortungslosen Besitzer weggenommen hatte. Der Diebstahl, so Frau Happ, ähnle einem anderen, der vor einigen Jahren stattgefunden hätte: Damals wollte eine junge Frau eine Gabunviper aus einem Klagenfurter Zoo-Geschäft stehlen, wurde dabei jedoch gebissen und verstarb noch am Tatort.
Welcher Zusammenhang zwischen dem "Maskenmann" und dem Schlangendiebstahl besteht und wo sich die gestohlene Gabunviper befindet, das erfahren Sie im Klagenfurter Kneipen Krimi-Heft 4: "Giftschwestern". | |
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