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Heft 5: Der Strecker von Welzenegg Als Edeltraud Tschernutter nach einer Therapiesitzung tot aufgefunden wird, glauben alle an einen Unfall. Ihr Kopf steckt in einer sogenannten „Glisson-Schlinge“, einem therapeutischen Instrument zur Dehnung der Wirbelsäule, der Tod trat durch Überstreckung der Halswirbeln ein. Diese Annahme ändert sich, als bekannt wird, dass ihr Ehemann, Walter Tschernutter, eine außereheliche Affäre hatte.
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Walter Tschernutter, ein pensionierter Münzpräger, ist der Öffentlichkeit seit jeher als „Münzenwerfer“ bekannt. Das rührt daher, dass er sein Leben seiner Glücksmünze anvertraut hatte: Wann immer eine wichtige Entscheidung zu treffen war, ließ er die Münze für sich entscheiden. Gruppeninspektor Leopold Ogris jedenfalls rotiert. Nicht nur, dass ihm die urlaubsbedingte Personalknappheit zu schaffen macht, er muss sich auch mit einem Dienstplan herumärgern, den eigentlich sein Untergebener, Inspektor Otto Pertel hätte aufstellen sollen. Neben den üblichen Verdächtigen hat er im Mordfall Tschernutter auch noch den sattsam bekannten „Giga-Guy“ – Klagenfurts selbsternannten Superhelden – unter Verdacht, doch der konnte bis heute nicht gefasst werden. Anders sieht es da bei den „Zwei für die Gerechtigkeit“ aus: Hubert Pogatschnig und Ludwig Melischnig haben Urlaub, den sie trinkender Weise zuhause in Klagenfurt verbringen. Doch auch sie sind von Erholung weit entfernt, denn ein anonymer Absender schickt täglich SMS-Nachrichten an Pogatschnigs Mobiltelefon, in denen er Rätselfragen stellt. Diese Rätsel führen Pogatschnig und Melischnig zu Denkmälern und bekannten Bauwerken der Landehauptstadt – doch die Lösungen sind Zahlen, die für sich selbst keinen Sinn ergeben. Da die Rätsel-Rallye gleichzeitig mit dem Todesfall Edeltraud Tschernutter begonnen hatte, liegt der Verdacht nahe, dass beide Ereignisse miteinander in Zusammenhang stehen. Als auch der Münzenwerfer Walter Tschernutter zu Tode „gestreckt“ unter einer Brücke hängend vorgefunden wird, gibt es keinen Zweifel mehr: Es handelt sich um Mord, sehr wahrscheinlich sogar um Serienmord. Doch wer der „Strecker von Welzenegg“ ist, kann Gruppeninspektor Leopold Ogris erst herausfinden, wenn er Walter Tschernutters Liebschaft ausfindig macht und das scheint nun, da er tot ist, schier unmöglich zu sein. Und noch etwas Unerwartetes ist in Klagenfurt eingetroffen: Karl Gustav Schmitt, ein mysteriöser, gefährlich wirkender Fremder, der seinem Dialekt nach aus Norddeutschland stammt. Er macht Pogatschnig das Angebot, sich um seine Probleme zu kümmern, ohne Fragen zu stellen. Gruppeninspektor Ogris sieht auch in ihm einen potenziellen Verdächtigen, doch leider: Die zentrale Datenbank bei Interpol wird gerade gewartet und so gibt es vorerst keine Informationen über Karl Gustav Schmitt … | |
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